Introducing: Hân Lê ​

Introducing: Hân Lê ​

Day #11: Introducing Hân Lê


Ich fing an, mich bewusster für soziale Umstände zu
interessieren und vor allem einen kritischeren Blick auf Dinge zu werfen, die
selten hinterfragt werden. Grafikdesign ist dann schon ein ziemlich gutes Tool,
um solche Inhalte zu vermitteln.

Heute geht es um die unfassbar talentierte Hân, Grafikerin und Illustratorin, ohne die dieses Projekt nur hal so cool wäre.
Erst hat sie sich für Mangas interessiert, dann mit eigenen Stories angefangen und irgendwann Zeichnen DAS Hobby für sie. „Ich hab früher echt nix anderes gemacht. Da war es naheliegend so etwas in der Art zu
studieren und ich hab mich für Kommunikationsdesign entschieden, da ich dachte ich mache das mit der Illu zu meinem Beruf.“ Hân hat an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle studiert, wo sie viel über visuelle Kommunikation, Sinnhaftigkeit von Grafiken und Typografien und wie man diese einsetzt, gerlernt hat.
Mittlerweile ist sie freiberufliche Grafikerin. Ihre Aufträge umfassen meist Identitäten für Veranstaltungen, Kampagnen, ab und zu kleine Geschäftsaustattungen oder auch mal Poster. In ihren freien Arbeitenarbeitet sie gern mit knalligen Farben oder schrägen Sonderformen. Auch Politisches lässt sie in ihre Arbeit einfließen.
Seit neustem hat Hân das Tätowieren und damit eine menge Freude für sich entdeckt. Für sie stellt es eine schöne Abwechslung zur Computerarbeitdar, bei der es aber auch kein Strg+Z gäbe. „Im Nachhinein sehe ich das als konsequente Entwicklung an, wenn man gerne zeichnet und eine eher undistanzierte Haltung zum sich-selber-anmalen hat“ schlussfolgert sie.
Ich habe Hân vor ein paar Jahren bei einem Hate Slam in Halle kennengelernt. Seitdem haben wir uns angefreundet. „Introducing Inspiring Women“ ist nicht das erste Mal, dass wir zusammenarbeite. Sie hat 2017 schon die Grafik für einen meiner Blogartikel sowie eine Grafik für meinen Vortrag über Frauen- und Mädchenmagazine erstellt. Außerdem haben wir beide im Leipziger Rathaus über unsere Rassismuserfahrungen im Osten gesprochen. Diese Texte sind auch im Buch „Unter Sachsen“ erschienen.
Ich freue mich sehr, dass Hân und ich dieses Projekt gemeinsam umgesetzt haben und ich hoffe, dass ich einige von euch für ihre Arbeit begeistern konnte. Ihre Projekte findet man auf ihrer Website. Wer Lust an einer Zusammenarbeit hat, kann ihr eine Mail oder DM schreiben. Achso und Freiwillige, die sich tätowieren lassen wollen können sich auch melden.

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