Sonntagsworte: Foodsharing.

Give: Informationen über Foodsharing und warum das eine gute Sache ist. Abzuholen: Hier in diesem Artikel.

Diese Sonntagsworte beschäftigen sich mit einem Prozess, den ich sehr befürworte und deshalb aktiv betreibe: Es geht ums Foodsharing.
Wie oft passiert es, dass man wegfährt und noch viel zu viele Lebensmittel übrig hat oder die gekochte Suppe nicht nur dich, sondern auch fünf andere Leute satt machen kann? Das Essen wegzuwerfen wäre schade und hier kommt Foodsharing ins Spiel. Nahrungsmittel weiterzugeben ist ganz leicht und ich stelle nun ein paar Wege vor.

1. Facebook-Gruppen
Hier in Leipzig gibt es die z.B. Gruppe Foodsharing Leipzig – Nahrungsmittel verschenken, tauschen teilen. In dieser bin ich am meisten aktiv. Die Regeln sin ganz leicht, man lädt ein Foto mit Beschreibung (beinhalet auch das MHD und den Abholort) hoch und trifft sich dann zur Übergabe. Das hat bisher immer gut bei mir geklappt. Die Fälle, in denen Leute nicht kamen oder viel zu spät absagten sind eher in der Unterzahl. Meistens kann man auch etwas tauschen, sodass ihr nicht nur abgeben, sondern auch nehmen könnt. In der genannten Gruppe herrscht ein guter Umgangston und es ist weitestgehend unkompliziert, ein Grund solche Gruppen zu empfehlen.

2. foodsharing.de 
Auf der Website von foodsharing beschränkt man sich nicht auf einen Ort, sondern kann deutschlandweit suchen. Leipzig konnte ich hier noch nicht finden, allerdings sind die Menschen von foodsharing öfters auf Festen in der Stadt anzutreffen, sodass sich hier wohl langsam etwas bewegt. Wie das Ganze funktioniert, sieht man hier gut in der Grafik.

3. lebensmittelretten.de
Durch die Facebook-Gruppe lernte ich jemanden von lebensmittelretten kennen. Hier findet man Infos zu sogenannten Fairteilern, also Stellen, an denen man sich Lebensmittel holen oder welche dazugeben kann. Sowohl die oben genannte Website, als auch diese hier agieren also weniger privat, als die FB-Gruppe, sondern informieren über Stellen, zu denen jede_r Zugang haben kann.

Was kann ich sonst noch machen?
Wenn ihr nicht nur Lebensmittel verschenken wollt, dann kann man auch als Lebensmittel-Retter_in helfen. Bei lebensmittelretten.de trifft man sich als Foodsaver an ausgemachten Stellen wie Bäckereine, dem Wochenmarkt etc. und holt übrig gebliebenes ab, um es dann wieder zu verteilen. 

Egal ob ihr auf der Suche nach einer Portion Mehl für den Kuchen seid oder selbst etwas abgeben wollt, Foodsharing ist eine tolle Sache und sehr unkomplizierte Sache. Man kann ganz einfach fremden Menschen eine Freude machen und vor allem verschwendet man weniger.

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