Shop : Human Empire.

Hallo ihr Lieben,
nun kommt eine Shop- und Labelvorstellung. Als ich letztes Jahr in Hamburg war, bin ich kurz bevor der Zug fuhr nochmal schnell auf die Schanze, nur um in diesen einen Laden zu flitzen : Human Empire. Ich kenne den Shop aus dem CUT Magazine und war sofort begeistert, sodass ich den Laden samt Konzept gerne sehen wollte.

Das Geschäft ist ein Konzeptstore, welcher in einem alten Herrenausstatter aus den 50ern Platz fand. Die Designer von Human Empire entwickeln ständig neue Grafiken und haben auch ein angrenzendes Studio. Im Shop wird dann die Hausmarke vertrieben. Doch nicht nur das ist hier zu finden, sondern auch Dinge der Marke Ucon, viel schwedisches Design und eigentlich alles, was das Herz begehrt. DIY-Supplies sind genau so zu erwerben, wie die Anleitungen dazu selbst in Büchern oder Magazinen.

Als ich in Hamburg war, habe ich es mir nicht nehmen lassen, die guten Geister des Ladens ( Anna und Andreas ) zu interviewen. Was sie mir zu sagen hatten könnt ihr nun hier nachlesen.

Imperien gab es in der Geschichte viele, welche Philosophie steckt hinter eurem Namen und eurem Schaffen?

Das ist eine recht schwierige Frage, denn der Name kommt vom Chef ( Jan Kruse ), denn er hatte schon vorher das Desgin Büro, bei dem er früher schon etwas für Plattenlabel und Cover gemacht hat. Den Namen haben wir dann für den laden übernommen.

Ist das Studio mit dem Shop intuitiv entstanden oder ist das ein verwikrlichter Kindheitstraum?
Ich glaube schon, dass es ein verwirklichter Kindheitstraum ist, denn mein Chef und meine Chefin sind verheiratet und durch dieses Designbüro sind viele Shirts entstanden und am Anfang haben wir nur unsere eigenen Sachen vertrieben. Das hat sich dann im Laufe der Jahre weiterentwickelt und das ist wohl genau die Richtung, in die die beiden auch wollten. Diese ganzen schwedischen Designs oder der Interieur Bereich, der ja in den letzten zwei/drei Jahren größer geworden ist – das entspricht genau dem und ich glaube schon, dass es Traum von ihnen war.
 

Der Human Empire Shop gliedert sich in das Studio und das Ladengeschäft an sich. Neben eurer Hausmarke verkauft ihr auch Produkte anderer Firmen. Wonach schaut ihr, wenn ihr diese Artikel aussucht oder sich ein Hersteller dafür interessiert, seine Dinge bei euch zu verkaufen?

Wir schauen ganz viel nach Design und Qualität, wenn wir Dinge kaufen. Wenn man sich umguckt, dann sieht man ja, dass wir viel Skandinavisches führen. Es gibt auch ein paar andere Label, aber das meiste kommt schon aus Schweden, Dänemark oder Finnland. Es fängt oft beim Design an, da wir es einfach schön finden und dann prüfen wir die Qualität und schauen nach dem Preis und fragen uns, ob man das gerechtfertigt verkaufen kann. Auf Platz 1 ist aber wirklich das Aussehen und wie die Produkte hergestellt sind.
 

  
In Hamburg gibt es einige Shops, die designtes verkaufen und deren Klientel auch als alternativ zu beschreiben ist. Wie kommt es, dass ihr dennoch so bekannt und erfolgreich seid?

Wahrscheinlich liegt es an der Optik und dem Aufbau des Ladens. Die Kunden finden es interessant, dass sie hier in einem Herrenausstatter aus den 50er Jahren sind. Der Shop ist nicht überstylet und hat seinen eigenen Charme. Dazu kommt dass auch das Human Empire Studio bekannt ist und irgendwann hat es sich überschnitten. Die Leute kamen hier her und haben gesehen, dass wir noch viel mehr haben. Außerdem gab es viele Kooperationen mit Magazine wie „Living at Home“. Wenn da etwas von uns drin ist, dann wird es hier im Shop vermehrt gekauft. Die Kombination aus Studio und Shop ist ein gutes Konzept.

Gibt es Orte, an denen ihr eure Produkte gern verkaufen wollt oder Klienten, mit denen ihr gern in Zukunft arbeiten wollt?

Ich glaube nicht, dass es konkrete Wunschkandidaten gibt. Jan ist wahrscheinlich immer froh, wenn sich sein Gegenüber engagiert. Daher wäre es sicher auch kein Problem für eine Unicef-Zeitung bespielsweise eine Illustration zu liefern. Ansonsten ist er relativ flexibel, wenn es um die Auftraggeber geht.
  
Wie interagiert ihr mit euren Kunden und Fans?
Wir hatten vor kurzem die Cityposter-Contest-Aktion. Es gab 5 Publikumspreise und 10 Motive wurden von der Jury ausgewählt. Insgesamt konnte man zwischen 185 Einsendungen entscheiden.
Ansonsten sind wir immer online, aber auch hier im Shop erreichbar.

Der HE Stil ist unverkennbar. Was empfehlt ihr jungen Designern, die noch nicht ihren Stil gefunden haben und sich verwirklichen wollen?

Man sollte Spaß an der Sache haben und sich treu bleiben. Inspiration und keine Imitation ist das Stichwort, denn es gibt zu viele Designs und Stile, die sich ähneln.
Danke an Anna und Andreas.
–>  Human Empire haben mir das Gewinnerposter aus dem Cityposter-Contest zur Verfügung gestellt. Klickt hier um alles darüber zu erfahren und es gewinnen zu können. 

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