Review: Vegan Street Day Leipzig.

Am 6.September fand bei molligem Sonnenschein der Vegan Street Day statt. Auf der Alten Messe konnte man essen, sich unterhalten und bedudeln lassen.

Generell ist ein Vegan Street Day immer schön für Menschen, die gerade in den Veganismus einsteigen wollen. Sie können massenhaft Zeug probieren oder sich viele Infos holen. So war es auch in Leipzig. Wer bereits vegan lebt, hört sich die vielen verschiedenen Gründe wohl weniger an und interessiert sich eher für das Essen oder auch die Verkaufsstände. An sich sind derartige Verananstaltungen wie ein veganer Weihnachtsmarkt im Sommer. 
Organisiert wurde der Tag von „Neue Vorum für veganes Leben in Leipzig“. Diese netten Menschen hatten eine Tombola vorbereitet und sich auch viele Gedanken über das Line-Up gemacht, womit sie sich bei mir viele Pluspunkte holten. Auf der Bühne waren dann Musiker_innen und Blogger_innen zu sehen. 
Neben den Info- und Merchständen drehte sich natürlich alles um das leibliche Wohl. Zahlreiche Leipziger Anlaufstellen wie Shahia oder Maza Pita waren dabei, aber es konnten auch massenweise neue Anbieter_innen kennengelernt werden. So hatte ich die Qual der Wahl zwischen Rouladen, Döner oder Burgern. 
Eigentlich gehe ich nur auf solche Feste, um mich ordentlich durchzufuttern und nach einer kleinen Pause weiterzuschlemmen. Bei diesen Events sollten also ein paar Euros mehr in der Geldbörse liegen. Ansonsten eignet sich die ganze Sache auch gut als Szenen-Schaulaufen oder wurde als Leute anstarren Session genutzt, was hin und wieder sehr unangenehm war. 
Ein Vegan Street Day ist kein Treffen, bei dem man sich zum Austausch trifft oder Freundschaften fürs Leben schließt, sondern eben eine Infoveranstaltung mit lauter Fressbuden. Wer genau mit diesem Gedanken dieses Event besucht, der wird auch nicht enttäuscht.

Flyer vom Foodsharing – einer enorm coolen Sache || Durchprobier-Marathon bei Govinda
Nette Menschen vom Neuen Vorum

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