Gedanken der Woche KW#7

Gedanken der Woche KW#7

Gedacht: Keine Ahnung wie oft ich unter dem Stichwort „Geschockt“ immer wieder etwas über die neusten (sächsischen) Nazi-Angriffe geschrieben habe. Jedes einzelne Mal ist man erschüttert, aber irgendwie ist es doch auch zum Alltag geworden, oder? Rassistischer Normalzustand. Nazi-Mobs, Politiker*innen, die „verurteilen“ – wie bedrückend soll das noch werden.

Geschaut: Lange hab ich’s mir vorgenommen und jetzt endlich Inglourious Basterds geschaut. Viele bezeichnen den Film als Tarantinos Meisterwerk und die Meinung könnte ich teilen. Ich denke, dass mit der Figur des Hans Landas alles steht und fällt. Vor allem seine Szenen (Bingo!) sind die, die am meisten hängen bleiben und das ist vor allem Waltz zu verdanken.
Geärgert: Kennt ihr die Sängerin Kesha? Nun ja, ich verband vor allem den Song Tik Tok mit ihr, doch seitdem herauskam, dass ihr Produzent sie vergewaltigt, psychisch missbraucht und benutzt hat (was der übrigens alles zugab), versucht sie aus ihrem Plattenvertrag mit Sony zu kommen. Am 19.02 stand der Gerichtsprozess an und der Richter ließ sie nicht aus dem Vertrag mit der Begründung, der Produzent hätte eine Menge Geld in Kesha gesteckt und es ginge ja auch ums Geld verdienen. Als sei das nicht abartig und erniedrigend genug, hat dieses Urteil auch eine ganz andere Wirkung. Es zeigt, dass Opfer von Vergewaltigungen keinen fairen Prozess bekommen und da wundert sich noch jemand, warum Opfer  „denn nicht einfach vor Gericht gehen“.
Gegessen: Nach dem Homemade-Käse-Experiment probierte ich mich an Mac’n’Cheese (Artikelfoto), aß außerdem ua Mock-Chicken mit Reis und testete das Nudelsalat-Rezept meiner Freundin (gleich zweimal).
 
Gestoßen: Nur falls ihr meinem Insta nicht folgt und euch über das seltsame Selfie wundert.
Geshootet: Studioaufnahmen sind und bleiben die Ausnahme. Seid gespannt, was da kommt.
 

You May Also Like

1 Comment

  • Frau von Farbe 26. Februar 2016 18:20

    Süßes Pflaster ^_^
    Das mit Kesha habe ich auch gelesen und bin absolut angeekelt von der Begründung des Richters. Nein, da braucht man sich wirklich nicht wundern, wenn Opfer nicht sprechen und Geschehnisse nicht zur Anzeige gebracht werden.

Leave a Reply

*