Gedanken der Woche KW#17

Gedanken der Woche KW#17

Es folgt eine kurze Einschätzung zum letzten Film, den ich im Kino sah, Gedanken zu Cyber Mobbing und wie immer random Stuff aus der letzten Woche.

Gedacht: Ist das nicht schon Cyber Mobbing? – Vor einiger Zeit habe ich auf Instagram feministische Accounts, meist aus den USA, gefunden. Ich fand es total cool witzige Memes, Rants und Bezüge auf aktuelle Geschehen in mein Feed gespült zu bekommen, einfach weil es das von deutschen Accounts nicht gibt. Diese Seiten haben meist mehr als 40k Follower und sind somit auch ziemlich einflussreich, gerade weil sie auch als Hilfestellung gesehen werden können. Oftmals werden Screenshots rassistisch-sexistischer Kommentare von irgendwelchen Usern auf den genannten Seiten gepostet. Problematisch wird es dann, wenn die Follower (durch den Aufruf des Accounts) auf diese User losgehen, ihnen sagen, dass sie sich umbringen sollen etc. Ein Account schrieb z.B. „When we drag someone it doesn’t mean go against what I’ve talked to you […] Don’t fat shame or tell them to kill themselves.  Be as petty as you want but don’t forget what we believe in“
Ich meine, man kann sich schon mit Trollen auseinander setzen oder einfach klarmachen, dass der Kommentar scheiße war, aber wo ist die Linie zwischen Hinweisen und Mobben und wie wirkt es sich aus, wenn eine ganze Schar von Leuten auf jemanden verbal einprügelt?

Geschaut: Ein Hoch auf Kinder-Geburtstage! Na gut, Zoomania hätte ich so oder so geschaut, aber mit dem kleinen Bruder ist ja eh alles besser. Nach der letzten Disney-Kinofilm-Enttäuschung Arlo und Spot, hat Zoomania alles gut gemacht. Die Bilder sind fantastisch, die Charaktere gut ausgearbeitet und die Rassismus-Analogie passender denn je. Auch Sexismus-Probleme wurden angerissen, was ich sehr begrüße, allerdings meiner Meinung nach nicht konsequent kritisiert. Sehenswert ist der Film allemal.

Geslammt: Auf Facebook habe ich geschrieben, dass ich 2013 das letzte Mal im Kassablanca war. Tatsächlich war es sogar 2012. In dem Jahr habe ich nämlich mit Slam angefangen und ganze drei Auftritte gehabt 😀 Vielleicht habe ich das Jahr deshalb verwechselt. Jedenfalls war ich nach so einer langen Zeit mal wieder in Jena, wo das ua alles irgendwie mit Slam anfing und sich deshalb sehr nostalgisch schön anfühlte.

Gewesen: Für ein Shooting ging es an den Kulwitzer See. Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wie die Seenlandschaft um Leipzig angeordnet ist, aber dort war es zumindest sehr idyllisch und die Umgebung allgemein weniger ranzig als am Cossi.

Gehört: Beim Normale-Tour Konzert in Leipzig haben Audio88 und Yassin bereits Halleluja gespielt. Das passende Video wurde letzte Woche veröffentlicht und kurz zuvor auch die Info, dass es schon ganz bald eine neue Platte geben wird. Oho.

Gegessen: Ist ja klar, dass man sich extrem über sein Lieblingsessen freut, vor allem, wenn man es durch den Herstell-Aufwand nur ein paar Mal im Jahr essen kann, oder? Außerdem hab ich auf Empfehlungen hin Tamer’s ausprobiert und kann den Antipasti Dürüm sehr empfehlen und grüner Spargel ist ja doch nicht so eklig wie gedacht. Okay – er ist lecker.

Geplant: Mit der Bachelor-Arbeit anfangen.

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1 Comment

  • Trang 3. Mai 2016 0:23

    Finde es auch super befremdlich, wenn man anhand des Kommentars gar nicht mehr unterscheiden kann, ob es jemand vom „eigenen Lager“ ist. Gegenseitiges Trollen ist überhaupt ein sehr schwieriges Thema. Nicht richtig ist es auf alle Fälle, wenn jegliche -ismen als Beleidigungen instrumentalisiert werden und große Reichweite bedeutet auch stets große Verantwortung. Es kommt wahrscheinlich am ehesten auf den Grad des Hate Speeches, wobei mich das ab einem gewissen Punkt auch an Selbstjustiz erinnert, ohne solche sich sexistisch, rassistisch, … auslassenden User verteidigen zu wollen. Ohje.

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