Gedanken der Woche KW#16

Gedanken der Woche KW#16

Manchmal steht man auf der Bühne, um Texte zu lesen und manchmal, um Leute zu beleidigen. Außerdem geht es um Uni-Enttäuschungen, Lieblingssongs und Interviews.


Gedacht:
Glück im Unglück. || Mein letztes Semester KMW steht an und mit dem letzten Seminar, das ich für mein Kernfach belegen muss, geht eine riesige Enttäuschung einher. Grob gesagt, trafen wir uns in einer ersten Sitzung  zur Hausarbeits-Themenvergabe und ein zweites Mal, um das Referat dann vorzustellen. Bildung an der Uni hab ich mir dann doch noch etwas anderes vorgestellt.

Geshootet: Für die Favourite Fashion Show war ich bei einem Videodreh dabei. Ich glaube, dass der Clip diese Woche online gehen soll – ich halte euch auf dem Laufenden.

Geroastet: Mittwoch stand Michael Fischer-Arts Roast an. Die meiste Unterhaltung brachten wohl die Beleidigungen untereinander, hat der Roastee es ja nicht geschafft, einen Gegen-Roast vorzubereiten und sich stattdessen über Finanzamt und Strafzettel aufgeregt.

Gefragt: Meine Arbeit beim ZeitPunkt-Magazin birgt immer wieder neue Möglichkeiten und generell sollt ich mal mehr auf meine monatlichen Artikel aufmerksam machen. Jedenfalls hat Fatoni hier in Leipzig gespielt und meine Kollegin Sarah und ich haben den Münchener Rapper zum Interview getroffen. Jede Frage wurde ausführlich und weit ausgeholt beantwortet, sodass zumindest für die Print-Version auch schon wieder einiges weggekürzt werden muss. Sobald das Interview veröffentlicht wird, geb ich natürlich ebenfalls Bescheid.

Gehört: Wenn ich einen Song mag, dann höre ich ihn gerne in Dauerschleife. Aktuell ist das Sleep von Ira Atari.

Gegessen: Streetfood-Märkte sind ja eigentlich immer nur überteuere Events mit lächerlich kleinen Portionen, aber da das dort verkaufte Essen meist sonst nicht in der Stadt zu finden ist, zieht es mich immer wieder dorthin. In Sachen Neuentdeckungen wird man wenigstens nicht enttäuscht. Tja und dann hat die beste Pizzeria der Stadt zugemacht, weshalb scheinbar ganz Leipzig noch ein letztes Mal ins Pizza Lab stürmte.

Gewundert: Selbst die Menschen, die scheinbar (laut eigener Aussage) über keine sonstigen politischen Ansichten verfügen, sind irgendwie gegen TTIP. Dabei scheint es den meisten kaum möglich, die kritikwürdigen Punkte hervorzuheben, ohne gleich in üblen Antiamerikanismus (der selbst als solcher gar nicht benannt oder wahrgenommen wird) zu verfallen. Das Festhalten an der Argumentationskette „Imperialismus der USA – Chlorhuhn – Auslöschung der Demokratie“ gleicht der Hartnäckigkeit des Lügenpresse-Vorwurfs. OMG LOL.

Geschaut: Dann hat Beyoncé noch das gemacht, was sie eben macht und relativ spontan ihr neues Album samt Film rausgebracht. Lemonade heißt es und ist ein beachtliches Werk. Ich höre Bey seit Destiny’s Child und weiß, dass einige enttäuscht sein werden, keine typischen Tanz-Songs (außer vielleicht Formation) vorzufinden. Aber es geht ja auch um viel mehr.

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