Gedanken der Woche #37: U20.14 Poetry Slam Special.

Über was soll man groß nachdenken, wenn man fast 120 Stunden lang in Berlin beim U20.14 Slam 2014 ist? Richtig! Über den U20 Slam 2014 und deshalb gibt es dieses Special.

Geredet: Als die U20 und Ü20 Meisterschaften noch zusammen waren, soll es krasser gewesen sein, doch da ich solch eine Veranstaltung nicht besucht habe, kann ich nichts darüber sagen. Für mich ist die Möglichkeit mit Slam-Idolen zu reden sowohl letztes, als auch dieses Jahr gegeben gewesen. Klar hab ich das genutzt und es ist einfach schön, dass diese Menschen vorbei gekommen sind und man sich einfach so unterhalten konnte.
Getroffen: Eine Meisterschaft bietet immer die Möglichkeit Menschen zu treffen, denen du selbst auf großen Slams nicht begegnest. Es war super so viele liebe Leute wiedergesehen zu haben.
Gefreut: Letztes Jahr kamen jeweils die drei Punktbesten einer Vorrunde ins Halbfinale, die viertbeste Person kam zum Lucky Loser. Dieses Jahr wurden die 10 Starter_innen in Fünfergruppen geteilt und die jeweils zwei Punktbesten kamen weiter. Ich finde dieses System ziemlich fair. Klar kann eine Fünfergruppe „schwächer“ oder „stärker“ sein, aber die Chancen weiterzukommen sind nun angeglichener.
Geslammt: In meiner Vorrunde machte ich eine Textpremiere und konnte mich mit 47.7 Punkten sogar fürs Halbfinale qualifizieren. Das war sehr schön.
Gegessen: Wenn Essen einen so hohen Stellenwert in eurem Leben hat, wie in meinem – dann wärt ihr hier sehr sehr zufrieden gewesen. Jeden Tag gab es zweimal veganes, containertes, warmes Essen MIT NACHTISCH. Da kommt die Begeisterung durch. Tolle Köche haben tolle Gerichte zubereitet. Da wären beispielsweise Gemüse-Wraps, Curry mit Bulgur, Burger, Kräuter-Kartoffeln und ach das macht mich hungrig.
Gewünscht: Selbst wenn einige Favoriten in der Vorrunde rausgeflogen sind, so wollte ich, dass eine bestimmte Person im Finale steht und mein Wunsch erfüllte sich.
Gewonnen: Johannes Berger hat sich in einem tollen Finale durchgesetzt und ist nun U20 Champion. Whoop!
Gesehen: Abseits des Trubels hab ich (ohne zu suchen) zwei Obey-Pieces und sogar mein erstes ROA-Piece live gesehen. Diese Sichtung fand übrigens am gleichen Tag statt, als man von Oz‘ Tod berichtete.
Gedankt: Wenn man vor lauter Aufregung kotzen, husten oder weinen will, dann ist es gut, dass Menschen in der Nähe sind, die einfach etwas mit dir plappern oder dich umarmen. Außerdem ist es schön zu wissen, dass auch während der Tiefschlafphase Menschen zu jeglicher Hilfe bereit sind.
Gedankt II: Natürlich geht ein riesiges Danke an die Organisator_innen und helfenden Menschen, die -Floskel- das möglich gemacht haben. 
Okay, ein über-pathetischer Tagebucheintrag blieb euch nun erspart. Vielleicht habe ich irgendwas vergessen, aber mit den Zeilen sind persönliche Eindrücke des Festivals ganz gut zusammengefasst und es war wirklich sehr sehr schön.
Foto: U20.14 Poetry Slam Berlin FB

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