Gedanken der Woche KW#9

Gedanken der Woche KW#9

Man nehme kilometerweites Laufen, zig gute Aktivitäten, Treffen mit tollen Menschen und bekommt eine tolle Woche – und Müdigkeit.

Gedacht: Vielleicht ist „zu viel machen“ gerade der Grund für zu viele Unannehmlichkeiten. Der Monat beginnt und ist jetzt schon bis zum Ende durchgeplant.

Gewesen: Für ein Bewerbungsgespräch und ein paar kleine Besuche war ich in Berlin. Der Montag stand wohl unter dem Motto: All you can do, da sich Spaziergang, Museumsbesuch, Job-Interview und Kino aneinandergereiht haben. (Vergiss nicht zwischendurch zu essen, Nhi.) Auf der Museumsinsel hab ich mir nochmal das „Neue Museum“ angeschaut. Neben dem Pergamon ist es das einzige, das montags offen ist. Ich glaube gar nicht, dass ich aufnahmefähig für alle Museen hintereinander wäre und so war der Einzelbesuch ganz nett. Lediglich die Mitarbeiter*innen scheinen ihre Jobs zu hassen, stehen sie doch immer mürrsich herum und finden nur Gefallen daran, mal jemanden ermahnen zu können. Als ich mich gerade in das Treppenhaus stellte um neben den Reliefs auch die Architektur des Museums zu bewundern wurde ich ermahnt: „Rumstehen kann man auch daheim.“ Ohja? Ich dachte, dass man gerade in einem Museum rumsteht und sich Dinge anschaut.

Geschaut: Endlich kann ich Hidden Figures von meiner Watchlist streichen. Der Film hat mich wirklich schwer begeistert und nach den schauspielerischen Leistungen ist es mir komplett unverständlich, wie Taraji P. Henson keine Nominierung für beste Hauptdarstellerin bekommen konnte. Schaut diesen Film, wirklich!

Geslammt: Einen rundum schönen Abend hatte ich beim und nach dem Livelyrix-Slam in der Distillery. Schlagfertige Mods, ein durchweg tolles Line-Up und ein super Publikum haben zu einem tollen Slam beigetragen.

Gekauft: Der erste Feinkostflohmarkt des Jahres stand an und nach über einem Jahr Klamottenkaufverbot (keine politische, sondern pragmatische Entscheidung, ich hab nämlich fast alles), wollte ich mal wieder schlendern und nach Schätzen jagen. Nachdem es die Woche vorher beim AGRA Flohmarkt nur Schockstücke aus dem NS gab, hat die Feinkost nicht enttäuscht. Bei 20°C kann aber auch wenig schiefgehen.

Geshootet: Mit Tom ging es an ein Shooting, um kommende Blogbeiträge zu illustrieren. #beautyblog #neinnichtwirklich

Gegessen: Ich hab seit neun Jahren keinen Fisch mehr gegessen und manchmal so harte Backfisch-Cravings. Nach einem „vegane Fischstäbchen“-Reinfall mit einem Aldisüd-Produkt, habe ich gar keine Hoffnung mehr gehabt. Als mir die Aldinord-Variante gegeben wurde, war ich ziemlich glücklich. Das schmeckt ja echt wie Fisch und mit Kartoffelbrei war die Kindheitserinnerung perfekt. Warum ich nicht einfach echten Fisch esse? Oh come on! Schau dazu dieses Video, da erkläre ich.

Gesprochen: Einen Abend lang habe ich in einem Vortrag über die Ergebnisse meiner BA gesprochen und die Arbeit im Allgemeinen vorgestellt. Ich freu mich über jede*n einzelne*n Besucher*in und bin froh, dass so viel positives Feedback kam. Es ist eben etwas anderes wenn man die Resultate monatelanger Arbeit vorstellt, als wenn man „einfach so“ auftritt. Die LVZ hat übrigens im Vorfeld eine ganz fantastische Ankündigung gemacht. Danke dafür.

 

 

 

You May Also Like

Leave a Reply

*

"ga(‘set’, ‘anonymizeIp’, true);"