Gedanken der Woche KW#5

Gedanken der Woche KW#5

Eine Woche, in der der Montag der Höhepunkt war und der Rest krank im Bett verbracht wurde.

Gedacht: Wie fühlt es sich an, etwas zu beginnen, das eigentlich ohne Ende angedacht ist, mit dem Wissen, dass es seine Grenze hat?

Gearbeitet: Ich kann sehr gut daheim am Schreibtisch arbeiten, aber manchmal braucht es eben einen Tapetenwechsel. Dafür gehe ich gerne ins JAE Studio und besuche Martin, Tom und Eric. Für mich fühlt es sich ein bisschen wie in einem Co-Workingspace an, da ich die drei besuchen und gleichzeitig ein wenig arbeiten kann.

Gewesen: Die tollen Leute von chronik.le haben bereits zum fünften Mal die Broschüre „Leipziger Zustände“ herausgegeben. Die Seite dokumentiert faschistische, diskriminierende und rassistische Vorfälle in Leipzig, das „Leipziger Zustände“-Magazin hat einen Schwerpunkt auf u.a. Nazi-Strukturen und ist sehr umfangreich gestaltet. Stattet doch unbedingt der Seite einen Besuch ab und holt euch eine Broschüre. Ich bin auch mit einem Beitrag dabei.

Geschaut: Meine Watchlist ist ziemlich lang. Immer dann wenn die Nominierungen für die Oscars veröffentlicht werden, gibt es aber wenigstens ein paar Anhaltspunkte mehr und die Entscheidung fällt leichter. Der Sonntagabend wurde genutzt, um Arrival zu schauen. Spoilerfrei: Ich bin wirklich begeistert von dem Film, da er ganz anders als die meisten Sci-Fi -Filme mit langen Sequenzen und ohne viel krachbumm auskommt. Die Protagonistin wird von Amy Adams gespielt und ist eine toll geschriebene Figur. Mir gefällt es, dass sie eine weibliche Heldin ist, deren Handlungen wirklich nicht durch männliche Nebenfiguren geprägt oder motiviert sind. Der Film hat ziemlich viele Fragen in Rollen gebracht. Mustwatch!

Gegessen: Gesundwerden fällt mir wirklich arg schwer, da ich nicht einfach rumliegen und entspannen kann. Ich weiß, dass das nicht förderlich ist und habe meine „Tagesaufgabe“ je nach gesundheitlichem Zustand mit Essen machen verbracht. Es werden einige neue Rezepte auf den Blog kommen, so z.B. Süßkartoffelfries mit Kräuterquark oder Gemüsesuppe, aber auch Müsli-Kekse.

Gesprochen: Für das Amnesty International Journal habe ich ein Interview zu meinen Rassismus-Erfahrungen gegeben. Der Schwerpunkt lag auf Exotisierung und die Schnittstelle Rassismus-Sexismus. Die Ausgabe wird erst im April erscheinen und die Printversion ist nicht so leicht zugänglich. Aus diesem Grund werden mir ein paar Exemplare mehr zugeschickt. Wer Interesse hat, kann sich gerne melden.

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