Gedanken der Woche KW#33

Gedanken der Woche KW#33

Wochenzusammenfassung dieses Mal mit meinen veganen chinesischen Lieblingsrestaurants in Berlin, einem Dreh und warum ihr unbedingt „Get Out“ sehen müsst.


Gedacht:
Geht es um eigene wichtige Entscheidungen, verharre ich manchmal und handle erst später, auch wenn ich weiß, was das richtige wäre. Geht es aber darum, Menschen zu helfen, die mir nahestehen, zögere ich kein bisschen. In dem Zusammenhang muss ich auch immer wieder daran denken, wie mal jemand sagte, dass man zu sich selbst immer sehr hart ist und sich in solchen Momenten fragen sollte, ob man Selbstvorwürfe in all der Härte auch an Freund*innen richten würde. Nein, oder?  .

Gegessen: In meiner Freizeit in Berlin bin ich eigentlich nur am Restaurants testen. Diese vegane Infrastruktur ist einfach toll und besonders am Rosenthaler Platz, wo ich lebe, habe ich fast alles durch. Ein Guide folgt nach Möglichkeit. Diese Woche geht es um chinesische Restaurants. Einzig offen war noch der Dumpling Laden „Yumcha Heroes“, von dem schon viele schwärmten. Der chinesische Laden hat ein kleines Angebot an veganen Speisen. Die Sommerrollen kann man sich sparen, die Dim Sum hingegen haben gut geschmeckt. Ein weiteres (rein veganes) chinesisches Restaurant testete ich einen später in Schöneberg. Auch im Tianfuzius habe ich Dim Sum gegessen und würde sie auf meine Berliner #1 werten. Insgesamt habe ich viermal vegane Dim Sum in Berlin gegessen. Wer unbedingt chinesisch vegan essen mag, sollte zur Regensburger Straße ins Tianfuzius fahren. Ansonsten ist auch das Lecker Song sehr gut. Ein Laden, in dem es nur Dim Sum gibt.

Gedreht: Für mich stand die Produktion bei Jäger & Sammler an, bei der ich wenig Vorwissen zum Thema mitbrachte und dementsprechend eine Menge gelernt habe. Die Ausstrahlung erfolgt etwas später und ich hoffe, dass das „Erklärvideo“ wie Ilka Brecht es bei der Abnahme genannt hat, auch einigen von euch ein wenig schlauer machen kann

Gewesen: Nachdem ich im oben genannten Tianfuzius war, bin ich zum Viktoria-Luise-Platz gegangen. Ich schätze es sehr, dass es in Berlin so unglaublich viele Grünflächen gibt. Ich mochte den Viktoria-Luise-Platz, den ich hier eher als Park beschreiben würde besonders durch die breite Arkade. In Sachen Architektur bin ich keine Expertin und kann lediglich sagen, was ich besonders schön finde. Den Begriff Arkade habe ich jetzt auch nur durch Wikipedia-Suche und Rumklicken im Artikel zum Märchenbrunnen in Friedrichshain gefunden. Dieser Brunnen steht im Volkspark und ist auch super schön.

Geschaut: Endlich konnte ich auch Get Out schauen. #nospoiler Der Film wurde von vielen als einer der besten der letzten Jahre bezeichnet und ist das Regiedebüt von Jordan Peele, den vielleicht einige aus dem fantastischen Comedy-Duo Key & Peele kennen. Get Out wird als Horrorfilm eingeordnet, hat aber auch lustige Elemente und ist vor allem Sozialkritik. Mir fällt spontan kein Film ein, der Rassismus so vielschichtig und aktuell darstellt. Ich konnte viele Momente sehr gut nachvollziehen. Es gibt viele unfassbar gute Szenen, aber die Darstellung des unterschwelligen Rassismus hat mir besonders gefallen. Ich würde hier den Trailer verlinken, finde aber, dass er zu viel vom Film verrät, auch wenn man ihn wahrscheinlich eh mehrmals schauen muss, um jede Anspielung, jede Szene zu verstehen. Also kurz gesagt: Der schwarze Protagonist fährt übers Wochenende mit seiner weißen Freundin zu ihrer Familie und von da an wird alles komisch. Schaut diesen Film unbedingt!

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