Gedanken der Woche KW#32

Gedanken der Woche KW#32

Meine Wochenzusammenfassung über die Zeit beim Sarajevo Film Festival.


Gedacht: Als ich im Flieger nach Wien und anschließend Sarajevo saß, fiel mir auf, dass ich in meinem Leben wirklich noch nicht so viel ins Ausland gereist bin. Solange man die Zeit hat, ist es leichter als je zuvor, einfach zu verreisen, aber genau die Zeit fehlt mir. Je nachdem wo es hingehen soll, kann man ja auch mit einem kleineren Geldbeutel Urlaub machen. Was für viele normal ist, bedeutet für mich immer noch viel Aufregung. Schließlich war es als Erwachsene gerade mal das dritte Mal, dass ich mit dem Flugzeug gereist bin. Die zwei Male davor als Kind zählen an dieser Stelle nicht. Wahrscheinlich würde ich nie alleine verreisen und genau so gerne wie es mich im Kopf an andere Orte treibt, bleibe ich auch gerne tagelang im Bett, weil ich manchmal für einen längeren Zeitraum mehr Ruhe brauche. Mit 18 habe ich angefangen, Städtereisen zu unternehmen. Da ich immer gerne alles durchplane, war das immer schön, aber viel sehen und machen ist ja auf Dauer nicht entspannend. Wahrscheinlich muss ich mir mal einen Strandurlaub gönnen. So richtig unter Palmen, denn das habe ich auch noch nicht gemacht.

Gereist: Relativ kurzfristig ging es für mich nach Sarajevo zum Filmfestival. Für debate dehate habe ich aber nicht nur Filme geschaut, sondern hauptsächlich am Trainingsseminar von EGAM – European Grassroot Antiracist Movement teilgenommen. Lest hier mein gesamtes Reisetagebuch, um zu erfahren, was ich inhaltlich gemacht habe. Privat blieb nicht allzu viel Zeit, um die Stadt zu erkunden. Da unser Hostel aber mitten in der Altstadt lag, konnten wir jeden Tag durchschlendern, um zu unseren Locations zu kommen. Was auffiel: Die Menschen sind sehr herzlich, sprechen meist Englisch, sodass eine Kommunikation wirklich reibungslos funktioniert und die Stadt ist sehr sauber. Ich hatte viel Spaß, die geschichtsträchtigen Orte zu besuchen. Im Allgemeinen ist fast alles sehr günstig. Die Umrechnung der Bosnischen Mark zum Euro ist ganz leicht, man muss wie bei der DM nur alles durch Zwei teilen.

Gegessen: Wie kann es anders sein: An einem fremden Ort interessiert es mich natürlich brennend, was es zu essen gibt. Die bosnische Küche ist nicht sonderlich Veggie-freundlich und deshalb auch nicht besonders divers gewesen. Abwechselnd gab es für mich Pizza, Pasta oder Börek, da die Restaurants neben traditionellen Gerichten auch gar nichts anderes anbieten. Dafür bekommt man aber für schlappe 2,50€ eine große Pizza, für 5,00€ ist man schon bei einer Familienpizza dabei. Die günstigen Preise für Essen lohnen sich vor allem bei den Eiscreme-Ständen, die es ungelogen überall gibt. Super cremiges Eis für 50 Cent lädt da zum Durchprobieren ein.

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