Gedanken der Woche KW#12

Gedanken der Woche KW#12

Drehen, arbeiten, schreiben, Buchmesse – die stressigste Woche seit langem.

Gedacht: OHGOTTOHGOOTOHGOTT. Tolle Woche – und dann Pause.

Gedreht: Anfang der Woche habe ich mein neues Projekt abgedreht, heute wurde es veröffentlicht. Es handelt sich um ein Video für „Jäger & Sammler“, das ich mitgeschrieben und in dem ich moderiert habe. Gesonderter Blogeintrag kommt dazu später.

Gearbeitet: All about Buchmesse: Von Donnerstag bis Sonntag habe ich jeden Tag auf der Buchmesse gearbeitet, weshalb der Rest dieses Eintrages nur davon handeln wird. Messe-Tagebuch sozusagen. Von Anfang an war klar, dass das Messe-Erlebnis anders sein würde, da ich nicht random zu verschiedenen Veranstaltungen gehen konnte. Täglich stand ich bereits 10 Uhr am Stand (Aussteller*innen-Eingang sei dank), nachdem ich mich mit einer Horde Menschen durch die S-Bahn gequetscht habe. Warum wollten die alle schon vor 10 VOR dem Messegelände stehen? Ist doch genug Kram für alle da. Die Kolleg*innen waren nett und die Standbetreuung gab nochmal einen ganz anderen Blick auf die LBM. Völlig egal, was drum herum passierte, in Halle 5 war es eh vergleichsweise ruhig, also so ruhig wie es eben sein kann, wenn überall vorgelesen wird, jemand Saxophon spielt und die Funk-Mikros fiepsen, weil es zu viele Kanäle in der Halle gibt und aus der Box die Lesung von einem andere Stand tönt. Mulmig wurde mir nur ein einziges Mal, als ich Sonntags allein am Stand war und plötzlich bullig-grimmige Securityleute vorbeikamen. Es waren die vom Compact-Stand, passt ja.
Jetzt weiß ich also wie es als Besucherin und als Mitarbeiterin auf der Messe ist.

Gesehen: So viele Veranstaltungen und dann noch eine Operetten-Premiere? Na gut. Ein Glück, dass ich trotz Müdigkeit in die MuKo gegangen bin, denn „Prinzessin Nofretete“ hat sich wirlklich gelohnt. Es war meine erste Operette, die ich einfach rundum gut fand. Die ganze Aufführung ist wie eine Reise nach Ägypten im Jahr 1912 gestaltet, weshalb man zwischendurch auch Fotos machen kann. Merkwürdiges Gefühl, wo man im Kino, Theater und der Oper doch eigentlich das Handy abschaltet. Das kann bei diesem Stück aber jede*r individuell handhaben.

Geslammt: Beim „Kampf der Wortgiganten“-Slam auf der Buchmesse habe ich einen Text gelesen und war ziemlich erstaunt, dass mehr als 150 Leute kamen. Slams ziehen, isso. Katja Hofmann hat moderiert und das war eine ziemlich nette Messe-Stunde.

Geshootet: Job, Slam – lass da doch noch ein Shooting reinquetschen! Mein guter Freund Martin Neuhof durfte den Instagram-Account der Buchmesse übernehmen und hat tolle Bilder gemacht. Ich finde es immer noch faszinierend, dass er am übervollen Messesamstag trotzdem noch ein Gespür für Stimmung und Motiv hat und zwischen Büchern und Menschen, tolle Fotos entstanden sind. Guckt da unbedingt rein, ich finde, dass seine Handschrift ganz deutlich im Feed zu erkennen ist.

Gewesen: Standard-Messeprogramm ist das Grafik-und Comicfestival „The Millionaire’s Club“, welches nach zwei Jahren in der GFZK in einer anderen Location bzw. ganzen Straße stattfand. Außerdem ging es zur „Unter Sachsen“-Lesung, wo mein Kumpel Ali auf dem Podium saß. Durch diese Veranstaltung habe ich auch endlich die Journalist*innen Matthias Meißner und Heike Kleffner persönlich kennengelernt. Das Restaurant Coffe Baum wurde für diese Gelegenheit auch gleich besucht, wobei ich bei nur zwei vegetarischen (nein, nicht veganen) Gerichten nicht nochmal vorbeischauen würde. Wenigtens habe ich somit einen neuen erledigten Punkt auf der Leipzig-Tourismus-Liste.

Gekauft: Man lernt es von der ersten bis zur aktuellen Messe nicht jeden Beutel, Flyer und Katalog mitzunehmen. Ich schaffe es mittlerweile nur Sachen anzunehmen, die ich auch wirklich haben will. So ein paar Magazine, Infobroschüren und natürlich Bücher. Dieses Jahr durfte „Beissreflexe“ (ein sehr gutes Buch) mit. Geschenkt bekam ich dann noch das Buch „Die Sippe“, einen Krimi, der im Umfeld völkischer Siedler spielt und auf den ich mich ebenso freue, gerade da politische Elemente das Setting bilden.

Geplant: Diese Woche steht mein TOEFL-Test an die Erledigung von „Büro-Zeug“ und natürlich endlich die Planung für den Urlaub. In einer Woche bin ich um diese Zeit nämlich schon in Seattle, ohje, bin schon ganz aufgeregt.

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