Gedanken der Woche KW#11

Gedanken der Woche KW#11

Wieder im Zug, Zeit bei Omi und Opa, Vorfreude.

Gedacht: Es könnte so schön sein, stattdessen ist es einfach nur belastend. Fokus aufs große Ganze. || Immer wenn es stressig ist und ich überreizt bin, bekommen das mehr oder weniger auch die Menschen in meinem Umfeld zu spüren. Ohne es zu wollen, überträgt sich dann meine Anspannung auf andere, einfach weil ich scheinbar schlecht abschalten und runterkommen kann. Wenigstens ist Erkenntnis der erste Schritt in die richtige Richtung.

Geschrieben: Über meine neue Tätigkeit als Kolumnistin könnt ihr hier nachlesen.

Geholfen: Wahrscheinlich sagt sich niemand: „Oh geil, lass mal beim Umzug anpacken“. Der Gedanke, dass eine gute Freundin jetzt nur noch 5 Minuten mit der S-Bahn entfernt wohnt, steht über dem Rest. Ich freu mich auf Zeit zusammen und einen Stadtteil zu erkunden, der mich so eigentlich gar nicht interessiert.

Getroffen: Talking about friendship: Jobbedingt in Berlin sein, bedeutet im Idealfall auch ein bisschen Zeit mit Berliner Freund*innen.

Gewesen: Mir gruselt es ja immer ein bisschen davor, blöden Smalltalk mit „Leuten von früher“ führen zu müssen, wenn ich meine Eltern besuche. Warum fragt man das, wenn es eh nicht interessiert und tut so, als möge man sich, weil man in der gleichen Stadt gewohnt hat, obwohl man damals hinter dem Rücken gelästert hat? Goddammit. Das alles wird aber unwichtig, wenn man tolle Zeit zusammen verbringen kann und beispielsweise Omi und Opa erzählen, dass in dem jahrelang leerstehenden Vogelhaus endlich ein Amselpaar eingezogen ist.

Gefahren: Einerseits bin ich ganz gerne im Zug, da ich nicht nur schlafen mag und die Zeit dann zum Schreiben nutze. Andererseits nervt es mich, die ganze Zeit rumzusitzen und auch wenn augenscheinlich nicht viel passiert, strengt es mich trotzdem an. Jaja, meckern auf hohem Niveau, aber gerade wenn es voll ist und der Sitznachbar dich trotz Kopfhörern die ganze Zeit anquatscht oder auf deinen Laptop starrt und „aus Versehen“ berührt, würde ich gern ausrasten. In meinem März ist jeder einzelne Tag verplant, ich werde Ende des Monats addiert 25 Stunden lang im Zug gesessen haben. Für jemanden, der das nicht mehr gewohnt ist, ziemlich viel.

Gefreut: Diese Woche drehe ich ab. Von Dienstag bis Mittwoch bin ich dafür in Hamburg und Berlin unterwegs und Donnerstag geht es dann gleich zum Arbeiten auf die Buchmesse. Ich freu mich so so sehr, denn die LBM ist immer eins meiner Highlights. Gearbeitet habe ich auf dem Gelände noch nie, aber ich sehe es als Möglichkeit, jeden Tag coole Veranstaltungen mitzunehmen oder einfach viel zu erleben. Buchmesse – take all my money, take all my time, yeaaah! (Ja doch, ich freu mich schon ein bisschen.)

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