Gedanken der Woche KW#52

Gedanken der Woche KW#52

Die letzten GDW aus dem Jahre 2016.

Gedacht: Wie stressig muss eine Zeit gewesen sein, wenn zuhause sein und der Gedanke zu entspannen und gar nicht rausgehen zu müssen, so viel Freude auslöst? || Ich bin bereit für zwei der drei großen Sachen, wirklich. Glaube ich. Für das dritte ganz bestimmt nicht.

Geschaut: 2016 sind drei Disney-Filme in Deutschland erschienen und natürlich habe ich alle drei im Kino gesehen. Moana bzw. Vaiana sollte mein letzter Kinobesuch des Jahres sein und ich war sehr gespannt, da (wie seit Tangled) diese Prinzessin die feministischste und ein tolles Vorbild für vor allem kleine Mädchen sei. Zum Check habe ich unseren Kinder-Besuch und meinen kleinen Bruder mitgenommen. Beide fanden den Film genauso gut wie ich. Der Film beinhaltet viele kluge Dialoge und von einem Prinzen fehlt jede Spur. So ganz kann Disney es natürlich doch nicht lassen und die Entwicklung der Hauptfigur ist natürlich geprägt von den männlichen Rollen im Film. Trotzdem ist Moana der einzige Film aus dem Jahr 2016, der ein ausgewogenes Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Figuren hat und es ist schön endlich wieder eine nicht-weiße Prinzessin (übrigens die erste polynesische) auf der Leinwand zu sehen.

Geschaut II: In irgendeiner GDW-Ausgabe wird nachzulesen sein, dass ich ein großer Fan von „Avatar – der Herr der Elemente“ bin. Meine Freundin hatte einen Plüsch-Appa dabei, zusätzlich wurde mir das Spin-Off „Die Legende von Korra“ sehr ans Herz gelegt. Ich hab mich bisher geweigert das zu schauen, weil die Welt darin einerseits ans viktorianische Zeitalter gelehnt ist und andererseits ganz moderne Techniken aufweist – das ist total widersprüchlich und hat mir gar nicht zugesagt, da es nicht wie bei der Vorgänger-Serie in sich passt. Nun schauten wir uns also doch die Serie an und saßen Episode nach Episode gefrusteter auf der Couch. Insgesamt haben wir sieben Stück geschafft, so viel zum Thema Chance geben. Die ursprüngliche Idee mit den Equalisten gibt meiner Meinung nach sehr viel her und ist auch aktuell. Schade, dass sich stattdessen auf an Twilight-erinnerndes Liebesgeplänkel fokussiert wird und zu oft das Profibändigen gezeigt wird. Der politische Plot kommt zu kurz, obwohl man so viel hätte daraus machen können. Vielleicht etwas voreilig, aber bis zu diesem Punkt der Folgen sind die anderen auftretenden Frauenfiguren grässlich charakterisiert. So much Enttäuschung, very Ich-lass-das-doch.

Gegessen: Mit Freund*innen kochen bleibt einfach am geselligsten, wobei Kinder fürs Möhren schälen begeistern ganz dicht folgt. In Gesellschaft bereitete ich also ein Backofengericht zu und am faulen Tag gab es Mandu aus dem Dampftopf.

Gefeiert: Silvester ist der Tag, der Spaß haben fast schon vorschreibt. Mir ist es eigentlich nur wichtig, absolut nicht in der Nähe von Böllern zu sein, ein bisschen tanzen zu können und vor allem im Rahmen der Möglichkeiten mit meinen liebsten Menschen ins neue Jahr zu kommen. Hat auch dieses Jahr wieder geklappt.

Geplant: Ich weiß schon seit einiger Zeit, welchen Master-Studiengang ich dieses Jahr beginnen möchte. Sich einen Plan B auszudenken ist aber nicht ganz unklug, nur leider konnte ich keine Ausweichmöglichkeit finden, mit der ich mich anfreunden kann. Wahrscheinlich sträube ich mich auch so dagegen, weil ich nicht einfach das zweitbeste oder gar irgendwas, sondern genau meinen Plan verfolgen möchte. So geht es mir auch mit dem ausstehenden Pflichtpraktikum. Natürlich wäre es leichter einfach in Leipzig und somit in meiner Wohnung zu bleiben, aber hier in der Stadt gibt es keine Stelle, die mich umhaut. Außerdem weiß ich, dass ich im Nachhinein sowas von genervt von mir selbst wäre, wenn ich die bequeme aber unzufrieden-stellende Variante wählen würde.

You May Also Like

Leave a Reply

*