Gedanken der Woche KW#50

Gedanken der Woche KW#50

Urlaub vom Alltag in Berlin, Weihnachtsfilm, -markt, -geschenke und natürlich dies und das.

Gedacht: Manchmal überrascht man sich doch selbst, indem erwartete (Über)reaktionen ausbleiben und man Umstände mit Fassung nimmt. Mindestens einen erleichterten Seufzer bringt es, wenn deine Liebsten dir genau bei dem Thema Rückhalt geben und du weißt, dass sie einfach unheimlich wertvolle Menschen sind. || Nach gut 1,5 Jahren habe ich das erste Mal das Gefühl, dass ich Problemlöse-Strategien auch endlich anwenden kann. Mich unter Druck zu setzen sei Teil des Problems, aber es tut gut, sich endlich nicht mehr selbst zu hindern oder andere Perspektiven zu sehen.

Gewesen: In Berlin habe ich gleich zweimal Freundinnen besucht (oh hey Theresa, oh hey R <3) und eine tolle Zeit gehabt. Gemeinsam kochen, Vorträge besuchen oder bei Wein und Schorle in einer runden Bar nach einer Ecke zum Reden und Lachen suchen. Ein kleiner Abstecher aus dem Alltag so kurz vor Ende des Jahres.

Gesehen: Mit „Stille Nacht“ haben meine Freundinnen und ich uns einen wirklich unkoventionellen Weihnachtsfilm angeschaut. Es muss ja nicht immer „Tatsächlich Liebe“ und schon gar nicht der Grinch sein.

Gehostet: Spontan bin ich als Moderatorin beim Westslam eingesprungen und freu mich immer wieder über das herzliche Publikum und die passende Location.

Geplant: Auch 2017 gibt es eine Menge Slam- und Liveliteratur-Veranstaltungen. Ich bin für die Planung eines Sonderslams zuständig und freu mich drauf!

Getrunken: Auf eine Birnenschorle ging es dann zu „Mein liebes Froillein“. Das Café gibt es mittlerweile seit 1,5 Jahren, aber ich habe es vorher nie geschafft dorthinzugehen. In Sachen Angebot und Einrichtung rangiert es noch vor Café Kater in Plagwitz und vielleiht auch vor der Fleischerei, also ziemlich weit vorne.

Gekauft: Ich bewundere all die, die das ganze Jahr über sich am Rande genannte Wünsche notieren, über Monate hinweg immer mal nach Geschenken stöbern und dann zu Weihnachten schon alles haben. Leider gehöre ich eher zu der Fraktion, die im Dezember alles zusammensucht. Das passiert nicht unbedingt unter Stress, aber der Geschenkekauf steht kurz vor Heiligabend schon immer wieder auf der Tagesordnung. Jedes Jahr werde ich bei „Weihnachten am Kreuz“, dem besseren Weihnachtsmarkt fündig, wobei auch der Pop-Up Laden von u.a. Blaupause und Janta Island in der Innenstadt vielversprechend war.

Geshootet: Das wohl letzte Shooting für 2016 liegt hinter mir und es wurde nochmal schön kalt und winterlich. Tom und ich sind dafür zu einem Tonstich gefahren und ich freu mich auf die Ergebnisse.

Geschrieben: Sonntag ging der Artikel über Blasenentzündung online und ich habe wirklich eine Menge Reaktionen darauf bekommen. Es freut mich, dass ich so vielen damit helfen konnte, gleichzeitig ärgert es mich natürlich auch, dass scheinbar so viele Ärzt*innen ihre Patientinnen unaufgeklärt lassen, wenn es um Sex als Ursache für die BE geht. Es kamen eine Menge weitere Tipps rein, wie z.B. den Wechsel von Polyester-Panties zu Baumwolle oder spezielle Tees und Pulver. Super gut, dass auch auf meiner FB-Seite ein reger Austausch stattfand. Lest den Artikel hier.

Gelinkt: Jaja, das könnte auch unter „Genervt“ laufen, aber ich bin ja eh ständig genervt. Besonders häufig sind immer wieder Journalist*innen und ihr Geschriebenes der Grund dafür. In der SZ erschien zum Beispiel ein sehr eklig-einfühlsamer Text über Beate Zschäpe und ihre Oma. Hanning Voigt (toller Journalist!) hat dazu etwas hervorragendes geschrieben. Allein die Zeile: „Die deutsche Öffentlichkeit bringt bei deutschen (Nazi-)Täter_innen bis heute weitaus mehr Einfühlungsvermögen auf als bei ihren Opfern“ verdient schon Applaus und ich empfehle den Artikel hiermit sehr.

Gebucht: Ein paar Tage Urlaub.

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