Gedanken der Woche KW#44

Gedanken der Woche KW#44

Endspurt mit der BA, Frust und Enttäuschung, 800 gelöschte Follower, aber auch ein grandioses Konzert und tolle Gespräche.

Gedacht: Eine Pause von all dem, bitte.

Gesprochen: Im Rathaus stand die Leipziger Rede an, ihr könnt den Anlass hier nachlesen und die Reden hier nachhören.

Gefühlt: Sowohl in Vorbereitung auf die Leipziger Rede als auch danach, war ich ziemlich frustriert und wütend. Ich denke, dass dieser Zustand auch noch lange anhalten wird und tatsächlich Ablenkung die einzige Möglichkeit ist, um nicht völlig resigniert zu werden.

Gelinkt: Vor einiger Zeit hat Naekubi nach Erfahrungen von asiatisch-stämmigen Frauen beim Online-Dating gefragt und ich habe mich dazu geäußert. Der Artikel über Yellow Fever ging letzte Woche auf bento und somit auch Spiegel Online online. Lesen könnt ihr ihn hier. Ich war zum Glück so klug und habe keine Kommentare gelesen, sondern mir nur von ein paar wenigen erzählen lassen.  

Genervt: Eigentlich müsste ich unter diesem Stichwort erst gar nicht anfangen. Neben all dem hin und her ist besonders am Wochenende irgendeine Panne auf Twitter passiert. Gegen 3.30 Uhr bin ich ins Bett und habe meine Follower-Zahl gecheckt. Durch ein paar Shoutouts waren es mittlerweile 1994 Leute, also fast 2000 Follower. Als ich 9.30 Uhr aufgewacht bin und dann wieder durch Twitter scrollte, waren es plötzlich nur noch 1200 Follower. Ich dachte sofort an ein Bug oder einen Bot, da ich weder glaube, dass mir 800 Leute besonders zu dieser Uhrzeit entfolgt sind, noch dass Bot-Accounts gelöscht wurden, zumal mir nicht 800 Spambots folgten und die Followerzahl anderer User sich nicht änderte. Ziemlich genervt versuchte ich den Twitter Support zu erreichen und habe gemerkt, dass keiner der fünf Wege, die ich versucht habe funktioniert. Egal wie schlecht der Kundenservice eines Unternehmen ist, über Twitter konnte ich bisher alle erreichen, nur eben Twitter selbst nicht. Der Support-Account ist seit Januar inaktiv und auch ansonsten reagiert niemand. Es gibt keine Hotline, Mails werden nicht angenommen. Wenn man es geschafft haben sollte, sich bis zum Kontaktformular durchzuwuschteln und alles eingetragen hat, wird man nur zu einer Seite umgeleitet, die Möglichkeit, eine Mail abzusenden besteht also auch nicht. Natürlich bin ich total verärgert, dass so viele Follower auf einmal weg sind, noch mehr verwundert es mich allerdings, dass ein soziales Medium scheinbar kein Social Media Team hat.

Geschaut: Durch die BA habe ich nicht einen einzigen Film auf der DOK sehen können, dafür freu ich mich aber auf die kommenden Filmtage im November, wo es noch genug anzuschauen gibt. Zwischendrin blieb wenigstens Zeit für eine Amazon Prime Filmsession. Wir entschieden uns für Spotlight, den ich eh auf der Liste hatte. Mich interessierte der Plot sehr, außerdem ist es oft so, dass Ergebnisse von investigativen Recherchen natürlich Beachtung finden, der Arbeitsprozess allerdings unbeachtet bleibt. Das war interessant zu sehen, allerdings fand ich den Film an sich durchschnittlich. Dass der Film den diesjährigen Oscar gewonnen hat, habe ich erst im Nachhinein erfahren. Wahrscheinlich besser so, da die Erwartungen durch so eine Info gestiegen wären.

Gehört: Ein absolutes Highlight, auf das ich mich schon seit Wochen gefreut habe, war das Ira Atari Konzert. Ich durfte Bernhard und Ira interviewen und danach eins meiner liebsten Alben, das dieses Jahr released wurde, endlich live erleben. Die Stimmung war super, dass mir mein liebster Song an dem Abend gewidmet wurde, war nur das Tüpfelchen auf dem i.

Gegessen: Nach vielen ruhigen Monaten in der Uni, bedingt durch die Semesterferien, war ich total geschockt, als ich Anfang Oktober in die Ersti-Straße gelaufen bin. 12.45 Uhr und die Mensa am Park ist so voll, dass man eigentlich vom Anstehen bis zur Bezahlung alles aufessen könnte. Möchte man unbedingt in der MAP essen, dann sollte es schon um die Mittagszeit sein, weil sonst schon alles leer sein könnte, ansonsten ausweichen.
Nach dem oben genannten Ira Atari Konzert ging es übrigens noch zu meinem liebsten Döner-Imbiss: Shahia, um Gulasch und Couscous zu essen. Dort habe ich eine sehr merkwürdige Unterhaltung miterlebt, die ihr hier auf Facebook nachlesen könnt.

Geschafft: Nur noch eine intensive Arbeitswoche und dann wird die BA abgegeben. Endlich.

Geplant: Mein Antrieb für die BA ist der Gedanken an die freie Zeit, in der ich langgeplante Projekte umsetzen oder einfach tun kann, was ich möchte, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Momentan möchte freu ich mich aber einfach auf eine Zeit ohne Druck, ohne „was für die Uni tun müssen“.

 

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1 Comment

  • Uwe 12. November 2016 9:20

    Ersti-Straße ;)))

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