Gedanken der Woche KW#39

Gedanken der Woche KW#39

Eine Woche zwischen FUN FUN FUN! und Aufwind im Arbeitsbereich.


Gedacht: Don’t you know that you’re toxic? Nee ? Okay. || Oh yeah, MpR! || Mehr Buzzfeed-Polit-Diskussionen. Natürlich nicht.

Gespielt: Dienstag ging es zu sechst in die Adventure Rooms, um sich in einen Raum einsperren zu lassen und durch Rätsel lösen rauszukommen. Zugegeben, ich hatte im Vorfeld ein paar Mal zu viel an Saw gedacht. Den Horrorfilm hatte ich mit 12 auf einem Geburtstag mitgeschaut, weil ich „mich nicht so anstellen wollte“ und noch jahrelang danach im Dunkeln Angst vorm Saw-Schwein gehabt. Ich bin kein Horrorfilm-Fan, aber das ist ja was anderes. Jedenfalls haben die Adventure Rooms gar nichts horrormäßiges an sich, lediglich der Aufgang vorbei am Foltermuseum ist etwas creepy. Drinnen geht es einfach darum, gut im Team zusammenzuarbeiten und in einer Stunde alle Rätsel und Schlösser zu knacken. Das war ziemlich spaßig.

Gefahren: Spaßig wurde es dann auch im Heidepark, als unser Verein, livelyrix e.V. in einen Tag voller FUN FUN FUN startete. Ich liebe Achterbahn fahren und unter dem Aspekt, dass ich nach 100 Mal Kreis-Fahrgeschäfte fahren bei einem ersten Mal Heidepark nur brechend in der Sonne lag, konnte es nur besser werden. Da wir so zeitig ankamen, mussten wir nie mehr als 10-20 Minuten (manchmal auch gar nicht) anstehen und dank straffen Plan, haben wir in den sieben Stunden auch jede nennenswerte Attraktion geschafft. Seit meinem Freefall-Tower-Trauma im Phantasialand ließ ich Scream aus und auch Flug der Dämonen war mir zu krass. Die anderen Fahrgeschäfte waren jedoch allesamt sehr lustig – ich mochte Desert Race am liebsten, wobei es nichts gab, das langweilig war.

Getanzt: Der liebe Martin hat geheiratet und zu seiner Hochzeitsparty geladen. Linda und er haben den besten DJ ever angeheuert und somit hab ich fast den ganzen Abend tanzend verbracht. Während in Leipziger Clubs eher meiner Meinung nach weniger tanzbares spielen, waren die gespielten Songs fast alle auch auf meiner Dance/Pop-Playlist zu finden. Danke euch für den schönen Abend!

Gemacht: Wie schon letzte Woche erwähnt, habe ich eine Kooperation geplant und mittlerweile umgesetzt. Ich freu mich drauf, über meine Lieblingsadresse was veganes Frühstück angeht zu schreiben und bin gespannt auf eure Reaktionen.

Geschaut: Es gab eine Menge zu einem meiner liebsten Themen: Gender and Diversity in Media/Popculture zu lesen und zu schauen. Ich habe mir die neusten Videos von Feminist Frequency angeschaut und wundere mich kein bisschen, dass Anita Sarkeesian mit ihren Arbeiten auch meine eigenen Zukunfts-Vorstellungen und Arbeitsschwerpunkte geprägt hat. Im aktuellen tropes vs. Women Video geht es um die Sinister Seductress, ein Narrative das auch immer und immer wieder in anderen Medien wie z.B. Filmen und Comics auftaucht. Wenn ich die femfreq-Videos schaue, dann ploppen an der Seite immer wieder Anti-Videos auf und so ist auch Gamer Gate keine Überraschung. Ich werde trotzdem nicht drüber hinwegkommen, wie stark der Hass gegen Anita organisiert ist, weil ich es ja nicht mal glauben kann, dass Leute so viel Arbeit in Videos stecken, die die femfreq-Arbeiten einfach denunzieren sollen.
Dann hat ze.tt noch ein paar Erkenntnisse aus der neuen Geena Davis Institute-Studie veröffentlicht. Es geht hierbei um die Repräsentation von Minoritäten im Film und die Ergebnisse sind keine sonderliche Überraschung. Außerdem: Auf die Frage wegen des Diversitäts-Mangels in Tim Burtons Filmen hatte dieser nur eine enttäuschende Ausrede parat.

Geschafft: Klar hätte ich es mir gewünscht, die passende Theorie schon auf Nachfrage in den Kolloquien genannt zu bekommen, aber jetzt kommt die Bachelorarbeit endlich ins Rollen. Mein Plan ist es, jetzt wo es halbwegs läuft, immer tagsüber zu schreiben und in den Abendstunden was Schönes zutun oder eben andersrum.

Geplant: Mit der Hilfe von Freund*innen bin ich zum Entschluss gekommen, das sehr schöne, aber auch anstrengende und vor allem arbeitsreiche 2016 nicht mit einem Praktikum abzuschließen, sondern bis zum achten Semester immatrikuliert zu bleiben. So kann ich bis ins siebte Semester rein in Ruhe an der BA arbeiten und mir dann sogar ein paar Wochen für Urlaub und Ideen nehmen. Dann werden hier endlich wieder viele Beiträge kommen und vielleicht denk ich auch nochmal über einen YouTube-Channel nach. Auch hier sind genug Ideen da und positives Feedback bei den Insta-Stories motiviert ebenso.

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