Gedanken der Woche KW#38

Gedanken der Woche KW#38

Besuch, nochmal Besuch und dazwischen ein paar ruhige Tage.


Gedacht: Ich kann mich nicht nicht wuschig machen. || „Die Sommerpause ist zu Ende!“ – Welche Pause, denn?

Gewesen: Wenn ich Besuch habe, führe ich ihn gerne durch den Park und das Musikviertel, auch mal durch die Innenstadt zu den typischen Sehenswürdigkeiten durch die Passagen und durch den Westen mit Endziel Plagwitz. Da wir die ersten beiden Touren schon hinter uns hatten, stand der Westen an. Das war auch dringend nötig, denn hier hatte meine Freundin bisher nur das Täubchenthal und den angrenzenden Baumarkt gekannt.

Geschaut: Für Filmkunstmesse blieb keine Zeit und der einzige Film, der mich wirklich interessierte lief 9 Uhr morgens, gar nicht meine Zeit. Mit Saft haben wir dann Ralph reicht’s gesehen. Ich kannte den Film schon, aber durch die vielen Cameos und Easter Eggs macht er immer wieder Spaß.

Geslammt: Für ein weiteres Mal ging es zum Slam auf den Dresdner Theaterplatz. Schon das Städtebattle war sehr schön, dieses Mal drehte sich alles um Themen wie Flucht, Rassismus, Identität usw. Von vier Slammer*innen waren wir drei PoC, was man so sonst nie erlebt. Es war schön, auf einem Platz, wo sich sonst Rassisten treffen, die eigenen Perspektiven sichtbar zu machen und auch vom Publikum gab es nur positives Feedback.
Untergebracht waren wir übrigens in einem Hotel, das wie eine Puppenstube eingerichtet war.
    
Getroffen: Manchmal tut es eben auch die Billo-Schlafcouch von IKEA und so hatte ich eine Menge Besuch da.

Gegessen: In einer Arbeitsphase gibt es zwei Essens-Stadien: 1) Man kocht die ganze Zeit unglaublich leckere Sachen, denn wenn man schon arbeitet, muss man auch etwas leckeres zu sich nehmen und ich glaube absolut nicht, dass das exzessive Kochen etwas mit Prokrastination zutun hat. 2) Man hat zu viel prokrastiniert, sodass nur noch minimal Zeit ist und man sich nur noch von Brot mit Aufstrich ernährt. Ich boppe zwischen diesen zwei Stadien hin und her und bin wieder bei 1) gelandet. Zuerst gab es wieder Reis mit gebratenem Kohlrabi und selbstgemachter Tomatensoße und mit meinem Besuch habe ich Lasagne gemacht. Und zwischendurch? Brot halt.

Gefragt: Ich kann nicht wirklich sagen, dass ich den Kopf komplett frei für die BA habe. Ständig drängelt sich der Gedanken an mein ausstehendes Pflichtpraktikum dazwischen. Ich wäge den Zeitraum ab, weiß nicht, ob ich länger immatrikuliert bleiben sollte, um es zur passendsten Zeit zu absolvieren – all sowas eben.

Geplant: Jede Aktivität, die nichts mit der BA zutun hat, löst ein tagelanges schlechtes Gewissen aus. Andererseits kann man ja nicht 24/7 an der Arbeit sitzen. Für das Blog habe ich eine kleine Kooperation in der Warteschleife und freu mich auch auf die Umsetzung.

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