Gedanken der Woche KW#36

Gedanken der Woche KW#36

Bloggertreffen, Slam-Battle, Band-Interview. Trubel also.

Gedacht: Nicht vermeiden, nicht überkompensieren. || Alles wie in „Videogames“.

Gewesen: Die Digital Media Women Leipzig hatten ihre erste Veranstaltung und ich war natürlich vor Ort und habe über alles getwittert. Könnt ihr hier nachlesen. Ich bin gespannt, was noch alles auf unsere Gruppe zukommen wird.

Gelesen: Trauriger Umstand, aber seit dem Abi kann ich mich kaum mehr auf Bücher konzentrieren und seitdem ich durch das Studium nur noch Fachliteratur lese, hat es sich automatisiert, dass ich sofort markieren und unterstreichen will, wenn ich doch mal mit Belletristik anfange. So hab ich jährlich meist nur 1-3 Bücher, die nichts mit der Uni zutun haben, geschafft. Lange Reportagen fallen mir dementsprechend leichter und der Fall um Dee Dee und Gypsy Blacharde hat mir den Atem geraubt. Auf Buzzfeed-News kann man die Geschichte um Mutter, Tochter und das Münchhausen-Stellvertretersyndrom lesen. Bedrückend, wenn man bedenkt, dass der Fall real ist und dazu noch sehr gut geschrieben.

Getroffen: Mit Madlen und Dani machte ich mich Freitag auf den Weg nach Dresden zum #BLOST-Bloggertreffen. Organisator*innen Matthew und Melli haben sich ziemlich ins Zeug gelegt, durch den vorhergehenden Stau und den anschließenden Slam konnte ich leider nicht so viel Zeit dort verbringen. Ich schätze es auf jeden Fall, dass die beiden sich so ins Zeug legen, um etwas auf die Beine zu stellen. Durch meine kurze Anwesenheit blieb eben wenig Möglichkeit zum Vernetzen und Quatschen. Für mehr Details schicke ich euch lieber rüber zu Madlen.

Geslammt: Nach einer ganzen Weile stand ich mal wieder auf einer Slam-Bühne. In schönster Kulisse stand das Battle Leipzig gegen Dresden auf dem Dresdner Theaterplatz an. Das Battle war ein schöner Abschluss für einen aktiven und ereignisreichen Freitag. Dresden hat gewonnen, aber voll und ganz im Battlemodus nenne ich das mal Heimvorteil.

Gesehen: Auf meinen Social Media Account war es nicht zu übersehen: Sonntag habe ich Jennifer Rostock zum Interview getroffen. Auch wenn ich die Band schon einige Male getroffen habe, ist ein Interview ja ein ganz anderer Rahmen. Hier könnt ihr euch nochmal meinen Beitrag von vor zwei Jahren durchlesen, in dem es um das jahrelange Fan-Sein geht.

Gehört: Durch das Interview bin ich auch auf das Konzert gekommen, denn vorher hatte ich mich nicht um ein Ticket gekümmert. Es war mein zehntes JR-Konzert und ausnahmsweise stand ich nicht mitten in der Menge, sondern war mit einem hinteren Platz (an der Tür und somit an der Luft) zufrieden. Natürlich wandeln sich die Konzerte innerhalb von acht Jahren, doch die Band ist dynamisch und kraftvoll wie immer gewesen. Lediglich das Publikum hat sich meiner Meinung nach geändert. Schon im Haus Auensee ist mir 2014 aufgefallen, dass viele sich empört haben, wollte man mal etwas mehr tanzen. Früher war mehr Pogo. Stattdessen steht man jetzt leider eher rum, macht Handyvideos oder was auch immer. Versteh mich nicht falsch: Die Stimmung ist immer noch super, nur eben weniger „kochend“. Wenn eine Band und somit auch die Venues größer werden, kann man das aber auch nicht mehr erwarten. Umso schöner die Clubtour.
 
Geplant: Ende Oktober wird wieder die Leipziger Rede stattfinden, ein Abend an dem nur Rassismus-Betroffene zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen in Leipzig sprechen. Ich moderiere den Abend und werde auch selbst einen Beitrag bringen. Momentan wird noch viel geplant, zu gegebener Zeit werden hier alle Infos veröffentlicht, denn das sollte kein*e Leipziger*in, der*die sich nur ansatzweise mit dem Thema beschäftigt, verpassen.

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1 Comment

  • Madlén Bohéme 12. September 2016 12:44

    Danke fürs Verlinken und toller Rückblick <3

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