Gedanken der Woche KW#34

Gedanken der Woche KW#34

Krank sein bedeutet auch immer, dass eher nicht viel aufregendes unternommen werden kann.


Gedacht: Es ist doch gar keine Zeit, um krank zu sein. || Noch mal so viel zusammen sein, wie es nur geht.

Gegessen: In die Woche starten klappte am besten mit einem gemeinsamen Motivationsfrühstück. „Wenn wir uns verabreden, dann hab ich einen Grund früh rauszukommen.“ Doof nur, dass der Suppentempel in Plagwitz erst ab 11 Uhr aufmacht. Natürlich hatte niemand etwas gegen Mittagsfrühstück im sonnigen Hof. Nur Zeit sollte mitgebracht werden – unser Frühstück kam etwa nach 30-40 Minuten Wartezeit.

Gedreht: Jup! Berlin hat eine Sommerinitiative gestartet, die junge Menschen im Rahmen der U18-Wahl zum aktiv werden animieren soll. Ich hab fünf Berlin-spezifische Fragen beantwortet, die Jugendsprecherin der Grünen interviewt und ein Themenvideo wird auch noch kommen, aber dazu später mehr.

Gespielt: Tabu ist ohne Zweifel eines meiner liebsten Gesellschaftsspiele. Ich mag es, wenn sich Spieler*innen „selbst etwas ausdenken müssen“, geht es um Antworten oder Umschreibungen. Das ist ja auch bei Quiplash oder Kontakt der Fall und erklärt auch, warum ich so gerne quizze.

Geschaut: Für mich bedeutet Film schauen, aktiv vor dem Bildschirm zu sitzen, den Film als gesamtes Werk zu begreifen und ist selten etwas für nebenbei. Geht es darum sich ins Bett zu legen und etwas Unterhaltung zu genießen oder sich berieseln zu lassen, bevorzuge ich Filme, die ich schon gesehen habe. In diesem Fall war also wieder Alles steht Kopf dran und ich denke nach wie vor, dass der Film eher Erwachsene anspricht und dass mit Kummer bzw. Sadness eine der liebenswürdigsten Figuren der letzten Jahre geschaffen wurde.

Geschockt: Als letzte Woche Gina-Lisa wegen Verleumdung verurteilt wurde, lagen die Nerven blank, der Schok saß tief. Ich hab eine ganze Menge dazu getwittert und als sei der Fall nicht enttäuschend genug, ging es einige Tage lang ziemlich schlimm in meinen Mentions her. Ich schrieb, was Rape Culture bedeutet und fand eine Form davon bei dem Twitter-Login. Irgendwie rechnete ich leider schon mit einer Menge Hatespeech, aber es ist dennoch hart, wenn dir tagelang Typen Vergewaltigungen oder andere Formen von Gewalt wünschen. Was mich am meisten überraschte war die Tatsache, dass unter den vielen Trollen Leute waren, die laut Bio Jura studierten oder sogar als Juristen arbeiteten.

Geschafft: Durch das krank sein hat sich alles verzögert, aber die erste Hausarbeit ist durch. Es folgt die zweite und dann kann sich alles nur noch um die Bachelorarbeit drehen. Ran da!

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