Gedanken der Woche KW#25

Gedanken der Woche KW#25

Die Wochenzusammenfassung, geprägt vom auf Tour sein.

Gedacht: Ich würd’s auch lieber ansprechen. || Warum denn so verbittert?

Gegründet: Die Mädels von Viertelrausch haben ein Quarter für die Digital Media Women nach Leipzig gebracht und zusammen mit weiteren tollen Frauen haben wir eine Gruppe gegründet. Ich freu mich dabei zu sein, bin gespannt auf unsere kommenden Projekte.

Gewundert: Was läuft eigentlich manchmal mit dem Service in Deutschland falsch? Ich kam auf das Thema, nachdem wir im Kaiserbad ziemlich schlecht bedient und sogar angebrüllt worden sind und eine Freundin am gleichen Abend in einer anderen Bar angemotzt wurde, dass jeder Gast zum Kauf eines Getränks verpflichtet sei. Achso und warum muss man meistens eigentlich eine Gebühr für die Toilette und Leitungswasser bezahlen?

Gemacht: Durch strawberryelmo bin ich auf die App Bitmoji aufmerksam geworden und hab gleich mal ein eigenes gemacht. Seitdem müssen es alle ertragen, personifizierte Emojis von mir zu bekommen. Außerdem hab ich eine App ausprobiert, in der man statt Menschen, passende Lippenstiftfarben erswiped. Wer braucht da noch Tinder?

Geschockt: Am Brexit-Tag bin ich um 6 Uhr aufgewacht, hab die Hochrechnung gesehen und einfach auf die fehlenden Wahlkreise gehofft und bin wieder eingeschlafen. Als ich 9 Uhr aufstand, war der Brexit endgültig und viel Hoffnung weg. In meiner Twitter-Timeline, drehte sich jeder einzelne Tweet darum, denn dieses Referendum bedeutet so viel. Unter anderem: Die verbauten Chancen für jüngere Generationen Brit*innen, Veränderungen für alle EU-Staaten und letztlich, dass Rechtspopulismus wirkt.

Gewesen: Etwa alle zwei Monate gehe ich auf Slam-Tour, statt zu einzelnen Slams oder Terminen zu fahren. Dieses Mal waren die Städte Göttingen, Fritzlar und Kassel dran. Zwischendurch waren wir in Ungedanken untergebracht, ein Dorf mit 958 Einwohner*innen. Durch meine Erfahrung mit Dörfern, bin ich mir sicher, dass Dorfgemeinschaften und die dazugehörigen Strukturen überall ähnlich funktionieren, aber das ist was Anderes. Jedenfalls war die Tour mit den Mit-Tourenden sehr schön und vor allem angenehm unanstrengend.

Gespielt: Ich bin ein ziemlicher Fan von Gesellschaftsspielen und werde bspw. bei Tabu auch sehr competitive. Mir wurde das Spiel Quiplash gezeigt, das in etwa wie Cards against Humanity funktioniert, nur dass die Antworten selbst geschrieben werden müssen und alle entscheiden, welche am besten war.

Getroffen: Neben dem Wiedersehen von vielen Slammer*innen, ist das Treffen von Menschen, die man nur aus dem Netz kennt, eine schöne Sache. In Kassel hat mich Erbse beim Slam besucht (jap, die kosmetik-vegan Erbse #fangirl) und in Göttingen war Amina am Start, welche ihr vielleicht von kleinerdrei kennt.

Gewundert: Der Party-Patriotismus der EM-Liebhaber*innnen kennt oftmals keine Grenzen. Sobald „wir“ ein Tor geschossen haben, wir die Freude deutlich durch Autokorsos, Vuvuzelas oder sogar Böller. In Göttingen haben sich die Zuschauer*innen einfach kurz gefreut („juhu“) und das war’s. Überraschend mild und ich war positiv überrascht.

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