Gedanken der Woche KW#27

Gedanken der Woche KW#27

Das Highlight der Woche: Die Favourite Fashion Show. Außerdem gibt es etwas über Cultural Appropriation und Narratives im Film „The Age of Adaline“ zu lesen.

Gedacht: Zwischen Zusammenreißen und Loslassen hab ich irgendwie noch keine Mitte gefunden. || Es ist doch nur eine Bachelorarbeit und nicht mal meine letzte wissenschaftliche Arbeit, also ran!

Gelaufen: Als Laufstegmodel war ich bei der Favourite Fashion Show dabei und hatte einen unglaublich schönen Abend. Bereits auf Facebook habe ich geschrieben, dass es mich immer wieder begeistert, wie supportive die Leipziger Bloggerinnen untereinander sind und dass es umso schöner ist, wenn alle (oder zumindest einige) zusammenarbeiten – so wie es eben bei der Favourite war. Es werden noch eine Menge Bilder und sogar ein Video folgen.

Gewesen: Nach der Fashion Show haben wir es uns nicht nehmen lassen und waren noch im Panometer. Ich wollte schon ewig hin und war begeistert. Fraglich fand ich es nur, dass die ganze Ausstellung das Great Barrier Reef huldigt, aber nicht einmal erwähnt, dass vor allem der Mensch eine echte Bedrohung darstellt und durch z.B. Erderwärmung das Riff komplett zerstört werden könnte. Ist das nicht oftmals der Sinn von derartigen Ausstellungen? „Ich zeig euch die Schönheit, aber wenn ihr eurer Umweltverhalten nicht ändert, wird man das bald nicht mehr in natura erleben!“

Geschaut: Lovefilm hat uns dieses Mal „The Age of Adaline“ geschickt, den ich wegen Blake Lively und der anscheinend ganz netten Storyline bestellt hatte. Dass es sich um einen klassischen Hollywood-Film handeln würde, war mir bewusst. Es erschreckt mich aber immer wieder, dass gefährliche Narratives immer und immer wieder verfolgt werden, als sei da nichts dabei. Im Film wäre das für mich das gesamte Verhältnis zwischen Adeline und Ellis. Sie will ihn nicht treffen, er findet ihren Arbeitsplatz raus, sie will ihn nicht treffen, er findet ihre Adresse raus. Spoiler: Sie verliebt sich auch, blabla. Ach wie romantisch! Solche Handlungen machen mich deshalb wütend, weil ein „Nein“ (meist vom Mann) nicht akzeptiert wird, er sie „jagt“ und sie ja schlussendlich auch will, es nur nicht zugibt. Kommt uns das bekannt vor? Ich glaube schon.

Gesprochen: Danny und Björn haben mich zu ihrem Podcast eingeladen und wir haben über Game of Thrones gequatscht, das könnt ihr euch hier anhören.

Gegessen: Auswärts. Mensa. Brot. Mensa. Süßkartoffelpommes. Brot. Mensa. Auswärts – typische Hausarbeiten-Ernährung.

Gehört: Man kann sagen was man will, aber Taylor Swifts Musik ist mega catchy. Eigentlich habe ich ihre Songs erst seit dem Album 1989 auf dem Schirm (das ist ja an niemandem vorbeigegangen, oder?) und vor allem Bad Blood ist einfach ständig im Ohr.

Gewundert: Im Netz ging nach einem unfassbar schlechten Text eine Debatte um Cultural Appropriation los. Ich hab dazu eine Menge Gedanken, gerade weil ich es verstehe, wenn man aufgrund von respektlosem Umgang genervt ist oder es immer wieder mitbekommt, wenn gefährliche, gar rassistische Stereotype reproduziert werden. Zu sagen, dass diese und jene Klamotten/Nahrungsmittel/wasauchimmer nur jenen zustehen, die aus dem jeweiligen „Kulturkreis“ kommen ist ziemlich völkisch. Vielleicht in einem separaten Posting mal mehr dazu, so lange könnt ihr meine Tweets dazu lesen.
 
Geplant: Sommer in Seattle.

You May Also Like

Leave a Reply

*

"ga(‘set’, ‘anonymizeIp’, true);"