Gedanken der Woche KW#26

Gedanken der Woche KW#26

Die letzte Woche hatte viele Höhepunkte: Vom gemeinsamen Essen bis über einen feministischen Poetry Slam war ich in bester Gesellschaft.

Gedacht: Man sollte aufhören, sich für Dinge (im Voraus) zu entschuldigen, für die man nicht verantwortlich ist.

Gefreut: Als Nicki Minaj im Nylon Interview sagte, dass sie ein Mixtape für die nahe Zukunft plant, da sie es den Fans schuldig sei, sich aber auch eigentlich mehr aufs Schauspielern bzw. andere Projekte konzentrieren wollte, war ich etwas unschlüssig. Mir wäre ein Mixtape ja mehr als lieb, denn dann müsste ich mir nicht whacke Pop-Songs anhören und bei diesen zu Nickis Part spulen. Im Netz tauchte aber dieses mittlerweile gelöschte Snippet des Anaconda-Produzenten auf, auf dem Nicki auf einem sehr eingängigen Beat zu hören ist. Die Gerüchte-Küche ist angeheizt: #OnikaIsComing

Geslammt: Zum dritten Mal innerhalb von sieben Tagen, aber deshalb nicht weniger schön, war der Auftritt in Göttingen. Unter dem Motto Fem*slam versammelten sich Ninia, Pauline, Zoe, Sven, Luise und Bente und Katja als Moderatorin im Line-Up. Der ganze Abend war sehr schön, da er endlich mal wieder ohne sexistische Inhalte ablief. Slam als eine Art save space, da einerseits in der Location (das Stilbrvch) sehr aware gehandelt wird und andererseits das Line-Up es natürlich vorsah. Wie oft saß ich schon zähneknirschend im Backstage oder vor der Bühne, weil ein*e Slammer*in sexistische oder diskriminierende Texte las. Leider passiert das öfters als selten und deshalb war der Fem*Slam eine erfrischend-empowernde Abwechslung.

Geschaut: Das war also die sechste Staffel Game of Thrones und ich bin begeistert. Sie kam mir viel weniger düster als die fünfte Staffel vor, bei der ich ab und zu vor lauter Grausamkeit abschalten wollte bzw. die jeweils nächste Episode gar nicht so heiß erwartete. Dieses Mal konnte ich die Treffen zum gemeinsamen Schauen gar nicht abwarten und bin jetzt schon gespannt, was die verbleibenden Charaktere in den wesentlich kürzeren Staffeln tun werden. Bis dahin könnt ihr ja meine weibliche Figuren-Besprechung lesen.

Getrauert: Während wahrscheinlich alle beim Elfmeterschießen mitfieberten, erschien in meinem Twitterfeed die Meldung, dass Elie Wiesel gestorben ist. Der Literaturnobelpreisträger ist im Alter von 87 verstorben. Er war Holocaustüberlebender und mich sorgt es, dass in einigen Jahren die letzten direkten Holocaustüberlebenden versterben werden und somit das Vergessen schneller vorangeht, als anscheinend so schon. Diese Personen helfen dabei, unvorstellbare Opferzahlen des NS irgendwie zu vermenschlichen und es stößt mir sauer auf, dass das ganze Netz durchdreht, wenn Filmstars und co. sterben (was nicht weniger schade ist), derart historisch-bedeutende Personen aber anscheinend vergessen werden.

Gegessen: Nichts übertrifft ein gemeinsames Essen an Gemütlichkeit. Neben Fondue,Raclette und co. empfehle ich die Zubereitung von Sommerrollen, so getan mit meinen Freundinnen. Hättet ihr Interesse an einem Rezept dafür auf dem Blog?
Außerdem stand am Sonntag das Pre-Independence-Day Brunch an. Wir (okay er) steuerte raw Cheesecake und raw Brownies bei, während die anderen u.a. Scrambled (v)eggs, cinnamon buns und pancakes beisteurten.

Gedreht: Die liebe Sarah, die z.B. für bento schreibt und an der AMD Modejournalismus studiert, sollte eine Portrait über eine kreative Person drehen und hat dafür mich ausgewählt. Wir trafen uns dafür in Leipzig und schlenderten dann durch das Musikviertel. Ich bin gespannt auf das Ergebnis!

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