Gedanken der Woche KW#21

Gedanken der Woche KW#21

Ein Auftritt in Berlin (zum nachhören), eine volle Stadt und ein bisschen mehr gibt es in diesen GDW.

Gedacht: Ich weiß nicht, was ich von Snapchat halten soll. Es ist nicht so, dass ich der App gegenüber negativ eingestellt bin, aber mich würde es wahrscheinlich einfach unter Druck setzen, auch noch Content aus meinem Alltag zeigen zu müssen, ich bin ja schon bei der Pflege meines Instagram-Accounts oftmals total hinterher.

Geärgert: Rassismus in Deutschland, es ist ein Elend. Wahrscheinlich wird jede*r von Gaulands rassistischen Kommentar über Boateng gehört haben. Mich regt es auf, dass dies oftmals als fremdenfeindlich betitelt wurde, da Boateng mitnichten fremd ist. Zur Nutzung des Wortes Fremdenfeindlichkeit habe ich schon mal vor einem Jahr was geschrieben. In dem Zusammenhang und durch die Migrantenumfrage der Stadt Leipzig (mein Twitter-Thread dazu hier), habe ich überlegt, bei Gelegenheit auch etwas über die Begrifflichkeiten Migrant*in, Einwanderer-(Kind) usw. zu schreiben. Spoiler: Es nervt.

Gewesen: In Berlin fand die Tincon statt, eine Convention für Teenage Internet Work, die sich an 13-21-jährige richtete. Ganz knapp bin ich also noch in der Zielgruppe, konnte mir durch meine eigenen Orga-Fähigkeiten leider keine anderen Veranstaltungen anschauen. Der Poetry Slam war nichtsdestotrotz wunderbar. Die Stimmung war sehr herzlich und es hat mir auch viel bedeutet, von jungen Menschen Begeisterung und Feedback zu den Texten zu bekommen. Den Slam könnt ihr euch hier komplett anhören.

Gewirkt: Meine Berliner Adresse ist stets strawberryelmos Haustüre. Als ich sie besuchte war auch World Blood Cancer Day und u.a. durch ihr Engagement bei AIAS, hat sie eine Menge Ahnung, was die Registrierung in der Knochenmarkspenderdatei angeht. Für mich spricht jetzt nichts mehr dagegen die Registrierung in Angriff zu nehmen.

Gestresst: Erst WGT, dann Katholikentag und nun das Stadtfest. Es ist nicht so, dass mich die einzelnen Besucher*innen des Katholikentags genervt haben. Die Stadt kommt nur einfach nicht mehr aus dieser Event-Stimmung raus, meine ich.

Geschaut: Ex Machina stand schon ewig auf meiner Liste und meine Güte – das war abgefuckt. Ich finde das Gebiet rund um AI, Klone und co. sehr interessant und mich hat der Film mit einer Menge Verwirrung und auch etwas Ekel zurückgelassen.

Geplant: Diese Woche trete ich Donnerstag im UT Connewitz beim Reimagine Belonging-Abend auf. Freitag geht es dann um den Titel der/des Leipziger Stadtmeister*in. Kommt einfach überall hin.

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