Das war : Mein erstes Semester.

Chapeau! Die Klausur ist geschrieben, das erste Semester geschafft und hier kommen ein paar Eindrücke dazu. 


Ich weiß bis heute nicht, wann ich welche Treppe hochlaufen muss, wenn ich zu Hörsaal 3 will. Was ich allerdings weiß ist, dass der Vorsatz jede, der 11 Veranstaltung wöchentlich zu besuchen zu utopisch war, um ihn einzuhalten. Und sonst noch?

Das erste Semester sei zum Feiern da, doch die einzigen Partys, die ich mitnahm waren entweder so lala (Moritzbastei, Absturz) oder total schrecklich (L1, Nachtcafé). Ja es ist meine eigene Schuld, in den letzten beiden Schuppen gewesen zu sein, aber sonst wüsste ich ja jetzt nicht, dass es mies dort ist, oder?
Ausgehen macht Spaß, wenn man die gefühlt eine Millionen Bars abklappert und beim Um-die-Häuser-ziehen nicht übers Kopfsteinplaster stolpert. Ich mag das Sol y Mar übrigens sehr. Essen im Liegen, welch wunderbare Idee!

Der nächste Punkt scheint wahrscheinlich unnachvollziehbar zu sein, aber wochenends hab ich mich schon ab und an auf das Mensa-Essen gefreut. Vorlesung nein, Wok ja, wobei ich mich mit den grimmigen Lunch-Ladies nie richtig anfreunden werde.

Die Erleichterung, die Klausur endlich hinter mir zu haben ist riesig. Denn letztlich musste ich einsehen, dass das Studium eigentlich auch ein Vollzeitjob ist und ich nicht 1000 Sachen nebenher machen kann. Es kommt natürlich drauf an, wie ernst man die Sache nimmt, aber ich hatte schon vor, stets alles beim ersten Anlauf zu schaffen.

Ab und zu dachte ich auch über einen Studiengangwechsel nach, doch tun würde ich das nie, denn eigentlich bin ich ganz zufrieden und die ersten beiden Semester dienen ja dem Rauskicken von Leuten.

Da dir nun niemand mehr sagt, was du zu tun oder lassen hast und du für dich selbst Verantwortung übernimmst, ist Aufschieben ein noch größeres Thema geworden. Irgendwann sieht man dann aber ein, dass das Rumhängen in Cafés und Schlendern durch die Stadt einen auch nicht durch die Prüfung bringt.

Auch wenn man sich am Anfang etwas auf sich allein gestellt fühlt, so merkte ich schnell, dass Freund_innen und andere Menschen immer in der Nähe sind, selbst, wenn sie nicht um die Ecke wohnen. Das LVB Semesterticket macht es möglich.

In ein paar Wochen bin ich kein Ersti mehr und das ist gut.

You May Also Like

1 Comment

  • Anonym 12. Februar 2014 10:40

    Na dann hoff ich das man bald gratulieren kann nhi! 🙂
    studiert dein freund eigentlich auch?

Leave a Reply

*